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Bundesnetzagentur – Shared Service Center (SSC)
Das Informationsportal.

Beihilfe

Festsetzung, Berechnung und Auszahlung von Beihilfen

Unser Aufgabengebiet im Rahmen der Beihilfe umfasst alle im Bereich der Bundesbeihilfe vorkommenden Arbeitsfelder.

  • Bearbeitung von Anträgen auf Beihilfe in Krankheits-, Geburts– und Pflegefällen für im In– und Ausland entstandene Aufwendungen einschließlich Zahlbarmachung,
  • Bearbeitung von Anträgen auf Befreiung von Eigenbehalten,
  • Durchführung vorgeschriebener Voranerkennungsverfahren bei psychotherapeutischen Maßnahmen und Rehabilitationsmaßnahmen,
  • Beantwortung von Anfragen auf Überprüfung der Beihilfefähigkeit von Heil– und Kostenplänen (Zahnarzt, Kieferorthopädie), Arznei– und Hilfsmittel, beabsichtigten Behandlungsmethoden sowie Krankenhausaufenthalten,
  • Beantwortung von allgemeinen und speziellen telefonischen und schriftlichen Anfragen,
  • Ausstellung von Bescheinigungen,
  • Berechnung und Abführung von Rentenversicherungsbeiträgen für pflegende Personen,
  • Durchführung von Widerspruchsverfahren und verwaltungsgerichtlichen Verfahren,
  • Zusammenstellung von Unterlagen für Regressforderungen gegen haftpflichtige Dritte.

Das Shared Service Center informiert:

Verlagerung der Beihilfebearbeitung

Seit über 30 Jahren übernimmt die Bundesnetzagentur die Bearbeitung der Beihilfeangelegenheiten nicht nur für ihre aktiven Beschäftigten und Versorgungsempfänger*innen als auch für diverse Kunden im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Diese Aufgabe nehmen die Kolleginnen und Kollegen der BNetzA sehr gern und engagiert wahr.

Der Bereich der Beihilfebearbeitung ist jedoch hoch komplex und stellt uns immer wieder vor enorme Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die dringend notwendige Digitalisierung der Bearbeitungsprozesse. Ein digitaler Workflow mit Bereitstellung einer entsprechenden App und weiteren zukunftsträchtigen Innovationen können unter wirtschaftlichen Aspekten in der Bundesnetzagentur aber leider nicht etabliert werden.

Daher wird nach intensiven Gesprächen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie es als notwendig angesehen, die Bearbeitung der Beihilfeangelegenheiten zu verlagern.

Hierzu werden derzeit die Angebote von den beiden möglichen Dienstleistern Bundesverwaltungsamt und Postbeamtenkrankenkasse geprüft. Beide Anbieter besitzen langjährige Erfahrungen in der Beihilfefestsetzung und haben solide Angebote unterbreitet. Eine abschließende Bewertung und Entscheidung wird in Kürze erfolgen.

Sobald über den künftigen Dienstleister entschieden ist, werden wir umgehend darüber informieren und natürlich auch über die weiteren Schritte, die mit einer Verlagerung der Aufgaben notwendig sind.

Die Beihilfestellen informieren:

Informationen zur 9. Änderungsverordnung der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV)

Zum 01.01.2021 ist die neunte Verordnung zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung in Kraft getreten.

Über die wichtigsten Änderungen möchten wir Sie informieren:

  • Bemessungssatz Elternzeit
    Der Bemessungssatz für beihilfeberechtigte Personen, die Elternzeit in Anspruch nehmen, beträgt nun 70 Prozent. Bitte fügen Sie dem Beihilfeantrag einen Nachweis über die Elternzeit bei und nutzen Sie zur Beantragung der Beihilfe den Langantrag.
  • Berücksichtigungsfähige Angehörige
    Die Einkommensgrenze bei Ehegattinnen, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern wurde zum 01.01.2021 von 17.000 Euro auf 20.000 Euro erhöht.
  • Materialkosten beim Zahnarzt
    Aufwendungen für Material- und Laborkosten bei Zahnersatz, welche ab dem 01.01.2021 entstanden sind, sind zu 60 Prozent beihilfefähig. Bisher waren 40 Prozent beihilfefähig.
  • Psychologische Behandlungen
    Die Aufnehme einer Kurzzeittherapie bis zu 24 Sitzungen ist nun ohne vorheriger Antrag bzw. vorherige Genehmigung durch die Beihilfestelle möglich.
    Die Systemische Therapie wird nun als neues Psychotherapieverfahren für Erwachsene angeboten.
  • Privatkrankenhäuser
    Die mit Tagessätzen abgerechneten Aufwendungen für Behandlungen in Privatkrankrankenhäusern sind nicht mehr beihilfefähig. Die Abrechnung muss mit den Fallpauschalen nach dem Krankenhausentgeltgesetz oder nach dem pauschalierenden Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen abgerechnet werden.
  • Sehhilfen
    Die Einschränkungen bezüglich Visuswert, Mindest-Dioptrienzahl oder einer bestimmten WHO-Klassifikation für Brillengläser entfallen für Aufwendungen, die ab dem 01.01.2021 entstanden sind.
  • Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase
    Die Beihilfefähig von Aufwendungen für eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase in zugelassenen Pflegeeinrichtungen und in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen wurde ins Beihilferecht übernommen.
  • Festbetragsarzneimittel
    Hier gelten für Aufwendungen ab dem 01.01.2021 die Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherungen entsprechend.

Zusatzinformationen

Apfel mit Stetoskop

Die Beihilfe in DGS

Hier erhalten Sie Erklärungen zur Leistung »Beihilfe« und Hinweise zur Navigation auf dieser Seite in deutscher Gebärdensprache.

Deutsche Gebärdensprache Bild-DGS Deutsche GebärdenspracheDGS Deutsche Gebärdensprache Quelle: Zeichnungen: Reinhild Kassing, © Mensch-zuerst Netzwerk People First Deutschland e.V.

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